Feuerwehr Wien Rettungshunde

2026



Bei der diesjährigen 30. IRO-Weltmeisterschaft für Rettungshunde vom 11. bis 16. Oktober 2026 in Codogno (Italien) konnten fünf unserer sechs qualifizierten Hundeteams die in sie gesetzten Erwartungen leider nicht erfüllen.
Eine Ausnahme bildete einmal mehr Cara Tutschek, die mit einem hervorragenden vierten Platz in der Trümmersuche überzeugte.
Gemeinsam mit zwei weiteren österreichischen Startern trug sie dazu bei, dass Österreich in der Nationenwertung den dritten Platz erreichte.
Zur Entschuldigung der Fährtenstarter muss gesagt werden, dass vom Veranstalter angebotene Gelände war nicht gerade ideal. (siehe beigefügte Bilder)






Auf Einladung der japanischen Rettungshundeorganisation RDTA durften zwei Hundeführer der Feuerwehr Wien vom 21. September bis 1. Oktober zu Gast in Japan sein.
Trotz der teilweise schwierigen Wetterbedingungen mit starken Regenfällen konnten wir ein abwechslungsreiches und umfangreiches Trainingsprogramm absolvieren. 
Besonders spannend war die Vorbereitung der Bewerter und Teilnehmer für den nationalen japanischen Einsatztest 2026. Sie wurden von Magdalena (IRO Lead Trainerin) ordentlich gefordert. Für alle Beteiligten war dies eine interessante Erfahrung und eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Ausbildungs- und Bewertungsansätze kennenzulernen.
Natürlich kam während unseres Aufenthalts auch die kulinarische Seite Japans nicht zu kurz.
Unsere Gastgeber sorgten nicht nur für abwechslungsreiche Trainingsmöglichkeiten, sondern verwöhnten uns auch mit den vielfältigen Köstlichkeiten der japanischen Küche. Ein besonderer Dank gilt der Familie Murase, die uns – wie schon so oft – herzlich aufgenommen und unseren Aufenthalt wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat.
Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Familie waren einmal mehr kaum zu überbieten.






Vom 25.09.-27.09.26 fand in KRANJ (Slowenien) der IRO Mannschaftswettbewerb statt. 3 unserer Hundeführerinnen stellten sich den Aufgaben in Trümmersuche, Flächensuche, Erste Hilfe und GPS Kunde. Von 15 angetretenen Teams konnten 11 diesen Bewerb postiv abschließen, darunter auch unser Team. Es waren 3 Trümmersuchen, sowie eine Flächesuche zu absolvieren. Ein Orientierungsmarsch nach GPS Koordinaten, wobei 8 Checkpoints gefunden werden mussten.






Vom 24. bis 26.9.2026 fand am Katastrophen-Übungsgelände „Tritolwerk“ und dessen Umgebung die diesjährige Einsatzüberprüfung des österreichischen Bundesheeres, AFDRU (Austrian Forces Disaster Relief Unit), statt. Die Feuerwehr Wien stellte einen Teilnehmer mit seinem Rettungshund. Sie konnten beim ersten Antritt ein positives Ergebnis erzielen und haben somit ihre Eignung für internationale Einsätze unter Beweis gestellt. Die Überprüfung bestand aus mehreren Elementen, die die Einsatzrealität möglichst praxisnah nachstellen sollten. Acht Tagsuchen, bei denen in jeweils 20 Minuten eine unbekannte Anzahl an Opfern gefunden werden musste. Eine Nachtsuche unter denselben Bedingungen, ebenfalls mit einer Zeitvorgabe von 20 Minuten. Abgesehen von den Suchaufgaben wurde das Wissen der Teilnehmer in folgenden Bereichen überprüft: Erste Hilfe Hund sowie Abseilen von Hund und Hundeführer am Flaschenzug.






Einsatz Wien Innenstadt
Am 20.09. um 22.52 wurden die Rettungshunde der Feuerwehr Wien nach einem Deckeneinsturz in der Wiener Innenstadt alarmiert.
Aufgrund der zu derzeit instabiler Lage wurden nur ausgewählte Bereiche in den Trümmern abgesucht. Am 21.09. um 04:00 Uhr wurde der Einsatz für die Rettungshunde vorerst beendet.
Eine erneute Alarmierung erfolgte am Abend des 21.09., da eine Handyortung den Verdacht ergab, dass sich noch eine Person unter den Trümmern befinden könnte.
In dem neu zugeteilten Bereich, wurden durch die Schallortung Anzeichen wahrgenommen, welche durch unsere Hunde bestätigt wurden. Die exakte Lokalisierung der vermissten Person gestaltete sich durch die weiterhin instabile Lage als äußerst schwierig.
Unter erschwerten Bedingungen gelang es den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Wien am Dienstag gegen Mitternacht die vermisste Frau zu finden und zu bergen. Es konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden.
Trotz des traurigen Ausgangs dieses Einsatzes wurde gezeigt, dass das Zusammenspiel zwischen technischer und biologischer Ortung ein wichtiger Teil in der Suche nach vermissten verschütteten Personen ist.






Beim 36. Wiener Feuerwehrfest vom 11.–13. September 2026 waren die Rettungshunde wieder einmal der absolute Publikumsmagnet – von neugierigen Kindern bis zu begeisterten Erwachsenen. Während einige Vierbeiner die Streicheleinheiten genüsslich einsaugten, hatte die Deutsche Schäferhündin „Hazel“ eine ganz besondere Mission: Sie bewachte höchst professionell die rollenden Transportmittel der kleinen Besucher. Mit strengem Blick und heldenhafter Gelassenheit sorgte Hazel dafür, dass kein Bobbycar, Roller oder Mini-Feuerwehrauto unbefugt davonrollte. Ein echter Sicherheitsprofi auf vier Pfoten.






In Oberpullendorf (Bgld.) wurde vom 14. bis 16. August bei großer Hitze die Internationale ÖKV-Leistungssiegerprüfung für Rettungshunde in den Sparten Trümmer-, Flächen- und Fährtensuche ausgetragen.
Die Feuerwehrstarter konnten dabei hervorragende Ergebnisse erzielen:
In der Flächensuche wurden der 1. und 7. Platz,
in der Fährtensuche der 1. Platz
und in der Trümmersuche die Plätze 4, 6 und 7 erreicht.






Ein Bericht aus der aktuellen UH-Ausgabe Juli/August. Interview mit Cara Tutschek




Vom 06.-10.07. fand derAFDRU(AFDRU-Austrian Forces Disaster Relief Unit) Basislehrgang 2026 im Tritolwerk statt. 3 unserer Mitglieder haben an diesem Lehrgang teilgenommen, welcher der Grundstein in den aktiven Dienst bei AFDRU ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in dieser Zeit die Grundlagen für den Katastropheneinsatz im In- und Ausland erlernt, von Teamarbeit und Organisation über Sicherheit bis hin zu praktischen Einsatzabläufen. Der Lehrgang gliederte sich in Theorie und Praxis in den Bereichen Brandschutz, Retten und Bergen, Dekontamination und Aufspüren (Detektieren) von ABC Gefahrstoffen.





Einfamilienhaus nach Explosion völlig zerstört. Eine verschüttete Person konnte rasch von den Rettungshunden und der Schallortungsgruppe der Feuerwehr Wien gefunden werden.
Aus bisher nicht bekannter Ursache war es in der Nacht des 05.07.2026 in einem Einfamilienhaus in Wien 1021, Karl-Benz-Weg zu einer Explosion gekommen. Aufgrund der Anzeigen wurde von der Berufsfeuerwehr Wien sofort Alarmstufe 2 ausgelöst.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass ein Haus völlig zerstört ist und der Trümmerkegel brennt, sowie ein Nachbarobjekt. Mehrere Häuser sowie geparkte PKW waren beschädigt. Unverzüglich wurde mit den Löscharbeiten begonnen, sowie die beschädigten Häuser und PKW kontrolliert. Mehrere Verletzte wurden dabei an die Berufsrettung übergeben.
Anschließend wurde der Trümmerkegel mit den Rettungshunden der Feuerwehr Wien - KHD abgesucht, wobei eine Person vom 1. Rettungshund bellend angezeigt und dies von zwei weiteren Rettungshunden bestätigt wurde.
Daher konnte von der Schallortungsgruppe des Katastrophenhilfsdienstes mittels Stabkamera die Person rasch aufgefunden und ein Sprechkontakt hergestellt werden.
Zur Befreiung der Person musste anschließend händisch der Trümmerkegel im betroffenen Bereich abgetragen werden, anschließend wurde die Person lebend an die Berufsrettung übergeben.




Auf Einladung der Zivilschutzgruppe Cinofilo di Codogno hatten wir die Gelegenheit, gemeinsam mit Hundeführerinnen und Hundeführern einer Rettungshunde-Organisation aus Taiwan und des RHVÖ, vom 26. bis 28. Juni 2026 auf deren Trainingsgelände in Codogno, Italien zu trainieren. Während des Trainingszeitraums herrschte eine außergewöhnlich starke Hitzewelle. Daher war es notwendig, bei der Planung und Durchführung der Trainingseinheiten besondere Rücksicht auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unserer Rettungshunde zu nehmen. Die Übungsabläufe wurden flexibel an die hohen Temperaturen angepasst, um die Gesundheit der Hunde nicht zu gefährden und dennoch ein effektives Training zu gewährleisten.






1.Dr. Wolfgang Zörner Gedenkturnier


  


Von 11. bis 14. Juni 2026 fand beim SVÖ Rohrbach/Berg das 1. Internationale Dr. Wolfgang Zörner Gedenkturnier für Rettungshunde statt. Die Veranstaltung wurde in den Sparten Flächensuche, Fährtensuche und Trümmersuche in den Leistungsstufen A und B ausgetragen. Für die fachkundige Beurteilung der gezeigten Leistungen zeichneten die Leistungsrichter Detlef Kühn (Deutschland) und Andreas Hauk (Österreich) verantwortlich. Die Hundeführerinnen und Hundeführer der Feuerwehr Wien stellten sich mit ihren Nachwuchshunden ebenso wie mit ihren erfahrenen Einsatzhunden den gestellten Aufgaben. Dabei konnten zahlreiche respektable und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, welche den fortschrittlichen Ausbildungsstand der Teams unter Beweis stellten.






Auf Einladung der Rettungshundestaffel des ASB Berlin verbrachte die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Wien vom 30. April bis 7. Juni eine intensive und lehrreiche Trainingswoche auf dem Trainingsgelände der Berliner Staffel. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch sowie die gemeinsame Aus- und Weiterbildung von Hundeführern und ihren Rettungshunden. Sowohl die jungen Hunde als auch die erfahrenen Einsatzhunde konnten wertvolle neue Erfahrungen sammeln und ihr Können in unterschiedlichen Trainingssituationen weiterentwickeln. Die Veranstaltung wurde vom Leiter der ASB-Rettungshundestaffel Berlin, Herrn Detlef Kühn, in allen Belangen großzügig unterstützt und hervorragend organisiert. Für diese Gastfreundschaft und die ausgezeichneten Trainingsbedingungen möchten wir uns herzlich bedanken. Die fachliche Leitung des Trainings lag bei Magdalena, die für den Bereich Nasenarbeit verantwortlich zeichnete, sowie bei Marion, die das Training im Bereich Unterordnung leitete.






Am 29. Mai 2026 um 13:49 wurden die Rettungshunde der Feuerwehr Wien zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Wien nach Wien 11, Simmeringer Hauptstraße, alarmiert. Anlass für den Einsatz war der Einsturz einer Grundstücksmauer, die stark mit Pflanzen bewachsen war. Um auszuschließen, dass sich unter den eingestürzten Ziegeln Personen oder Tiere befinden, bat der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Wien um die Unterstützung der Rettungshundestaffel. Die zwei eingesetzten Hunde durchsuchten den betroffenen Bereich und konnten diesen nach kurzer Suchdauer freigeben.





22.–24. Mai: Internationale IRO-Rettungshundeprüfung in Martin (Slowakei).
Fünf Prüfungen standen für uns auf dem Programm, leider konnten wir nur zwei davon positiv abschließen.
In der Trümmersuche zeigt sich zunehmend ein Problem: Die Bewegungsfreiheit der Hundeführer wird durch den Richter oft so stark eingeschränkt, dass sie sich nur auf einem sehr kleinen Bereich innerhalb des Suchfeldes bewegen dürfen. Dadurch wird es in vielen Situationen nahezu unmöglich, die Sucharbeit des Hundes angemessen zu beobachten und zu beurteilen.






Cara Tutschek, Hundeführerin der Feuerwehr Wien Rettungshundestaffel, hat gemeinsam mit ihrem Rettungshund, dem achtjährigen Belgischen Schäferhund „Concorde Garde de la Vie“, besser bekannt als „Loki“, in den vergangenen vier Wochen außergewöhnliche Erfolge erzielt. Die Leistungen, die sie gemeinsam erbracht haben, wirken beinahe märchenhaft. Zunächst konnte das Team bei der FCI (Fédération Cynologique Internationale) Weltmeisterschaft in Slowenien einen souveränen Sieg für sich und Österreich feiern. Weniger als einen Monat später, nämlich 27 Tage nach diesem Erfolg, gelang es Cara Tutschek und Loki, bei der FMBB (Fédération Mondiale du Berger Belge) Weltmeisterschaft für Rettungshunde vom 11.-17. Mai 2026 in Rumänien erneut zu triumphieren. Dabei sicherten sie sich zum dritten Mal in Folge den Weltmeistertitel in der höchsten Klasse des Rettungshundesports (Universal), und dies völlig unangefochten.








Vom 25. April bis 3. Mai 2026 fand in Schöneben (Oberösterreich) die schon traditionsreiche Trainingswoche „Wiesmadern“ statt. Die Veranstaltung bot den teilnehmenden Teams ideale Bedingungen, da das zur Verfügung stehende Gelände bei frühsommerlichem Wetter optimal genutzt werden konnte. Während der Trainingswoche wurden die Teams gezielt auf verschiedene Einsatzszenarien vorbereitet. Dabei lag der Fokus auf praxisnahen Übungen und der Vermittlung unterschiedlicher Ausbildungsmöglichkeiten, um die Teilnehmer bestmöglich für zukünftige Herausforderungen zu rüsten. Am Wochenende hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten im Rahmen einer Prüfung unter Beweis zu stellen. Die Ergebnisse dieser Prüfung lieferten richtungsweisende Erkenntnisse über den jeweiligen Ausbildungsstand der Teams und dienen als Grundlage für die weitere Entwicklung und Vorbereitung.






Vom 15. bis 19. April 2026 wurde die 3. FCI Individual World Championship der Rettungshunde in Vipolze, Slowenien, ausgetragen. Bei der österreichischen Delegation des ÖKV waren vier Rettungshundeführer der Feuerwehr Wien im Kader nominiert. Insgesamt nahmen 90 Teilnehmer aus 20 Nationen an dem Wettbewerb teil. Die zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen stellten eine zusätzliche Herausforderung für alle Beteiligten dar. Das internationale Richterteam, bestehend aus Experten aus Italien, Deutschland, Estland, Finnland und Schweden, war für eine objektive Bewertung der Leistungen der Teilnehmer verantwortlich. Cara Tutschek, Rettungshundeführerin der Feuerwehr Wien, gewann mit ihrem 8 Jahre alten Belgischen Schäferhund „Concorde Garde de la Vie“ genannt „Loki“ den Weltmeistertitel in der Kategorie „Universal“, die als die anspruchsvollste Disziplin der Veranstaltung gilt. Diese Kategorie umfasst sämtliche Prüfungsbereiche der Weltmeisterschaft: Trümmersuche, Flächensuche, Fährtensuche und Gehorsam, welche jeweils an einem eigenen Prüfungstag abgelegt werden müssen. Ein erfolgreicher Abschluss in der Sparte „Universal“ setzt voraus, dass alle genannten Disziplinen mit positiven Ergebnissen bestanden werden. Mit der beeindruckenden und herausragenden Leistung gelang es Cara Tutschek, den Weltmeistertitel in dieser Kategorie zu erringen. Doch ihr Erfolg blieb nicht auf die Einzelwertung beschränkt: Gemeinsam mit den beiden Hundeführern Thomas Huber ÖRV und Thomas Kölbl ÖVD trug sie entscheidend zum Gesamtsieg des österreichischen Teams bei. In der Mannschaftswertung konnten sie sich vor den starken Teams aus Italien und Deutschland behaupten und damit den ersten Platz für Österreich sichern.












In der Zeit vom 27. bis 29. März 2026 wurde eine internationale IRO-Rettungshundeprüfung vom Rettungshunde Verband Österreich (RHVÖ) ausgerichtet. Trotz teils widriger Wetterbedingungen konnte die Veranstaltung erfolgreich durchgeführt werden. Mit insgesamt 98 Startern in den Sparten Trümmer, Fläche und Fährtensuche erstreckte sich die Prüfung über mehrere Einsatzgebiete im Raum Wiener Neustadt, Lindabrunn (NÖ) und Stubenberg (Stmk.) Das Beurteiler Team bestand aus erfahrenen IRO-Leistungsrichtern aus Slowenien, den Niederlanden, Estland und Österreich. Die Rettungshundeteams der Feuerwehr Wien erzielten mit 15 Hundeführern 12 erfolgreiche Prüfungsergebnisse.






Am 17. März 2026 um 14:49 wurden die Rettungshunde der Feuerwehr Wien zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Wien zu einem Einsturz in Wien 9. Porzellangasse alarmiert. Auf einer Baustelle war es im Zuge von Betonarbeiten zu einem massiven Einsturz gekommen. Der betroffene Arbeitsbereich war großflächig von frischem, teils noch flüssigem Beton, Eisenarmierungen sowie eingestürzten Gerüstteilen überlagert. Mehrere Arbeiter galten als vermisst. Die Aufgabe der Rettungshunde war die Lokalisierung verschütteter Personen in den schwer zugänglichen Bereichen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, da noch umfangreiche Mengen an Gerüstmaterial, noch flüssiger Beton und Schalungsmaterial entfernt werden mussten, um Zugang zu den Verschütteten zu erhalten. Im Zuge der Arbeiten konnte ein schwer verletzter Bauarbeiter lebend geborgen und dem Rettungsdienst übergeben werden. Trotz intensiver Suche und sofort eingeleiteten Maßnahmen kam für vier weitere Bauarbeiter jede Hilfe zu spät. Nach Beendigung der Sucharbeiten wurden die eingesetzten Rettungshunde von Betonresten am Körper mithilfe von Löschwasser entfernt.






Vom 13. bis 15. März 2016 nahmen unsere Rettungshunde und auch unser Nachwuchs an der internationalen IRO-Prüfung in Jaszbereny, Ungarn, teil. Dabei konnten wir mit den gezeigten Leistungen unseres Nachwuchses sehr zufrieden sein. Alle teilnehmenden Hunde erfüllten die an sie gestellten Erwartungen und bestätigten ihre Fähigkeiten eindrucksvoll. Dank ihrer überzeugenden Arbeit konnten sie jeweils einen Platz am Siegerpodest für sich beanspruchen. Auch unsere erfahrenen Hunde setzten ein starkes Zeichen: In den Sparten Fährte „B“ und Fläche „B“ erzielten sie die besten Ergebnisse der gesamten Veranstaltung und unterstrichen damit die hohe Qualität unserer Ausbildung. Es ist jedoch anzumerken, dass es auch einige Hunde unserer Organisation gab, die die Prüfungsanforderungen nicht vollständig erfüllen konnten. Dennoch überwiegen die positiven Ergebnisse und wir blicken insgesamt auf eine sehr erfolgreiche Teilnahme zurück.






Vom 27. Februar bis 1. März wurde in Kraubath an der Mur (Steiermark) die 3. FCI-Qualifikation für die FCI Rettungshunde Weltmeisterschaft 2026 ausgetragen. Die Weltmeisterschaft findet vom 15. bis 19. April 2026 in Slowenien statt.
Die Veranstaltung wurde von der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) hervorragend organisiert und bot den teilnehmenden Teams optimale Bedingungen.
Von unserer Organisation nahmen mehrere Hundeführer erfolgreich für ihre ÖGV-Ortsgruppe „Heustadlwasser“ teil.
Besonders erfreulich ist, dass sich vier Hundeführer der Feuerwehr Wien unter dem Namen ihrer Ortsgruppe für das FCI-WM-Team 2026 qualifizieren konnten.
Sie werden Österreich in folgenden Sparten vertreten: Fährte, Fläche, Trümmer und Universal.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren guten Leistungen und wünschen dem Team viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft 2026 in Slowenien!






Gelegentlich ist es besonders schön, einen Blick auf Bilder von 2013 zu werfen, die unsere mittlerweile aus Altersgründen außer Dienst gestellten Rettungshunde in ihren ersten Tagen zeigen. Diese Momentaufnahmen erinnern daran, wie sie damals voller Neugier und Tatendrang ihre ersten Schritte auf dem Weg zum künftigen Rettungshund gemacht haben.






Am Wochenende des 21. und 22. Februar 2026 fand für unsere Organisation die erste Rettungshundeprüfung dieses Jahres bei der VBSÖ-Ortsgruppe 24 in Großharras und Eggendorf statt. Trotz herausfordernder und wechselhafter Wetterbedingungen konnte die Prüfung erfolgreich durchgeführt werden. Die Vorbereitungsarbeiten der Ortsgruppe waren so umfangreich und organisatorisch anspruchsvoll, dass eine kurzfristige Absage aufgrund der Wetterlage nicht in Betracht gezogen wurde. Die Entscheidung, die Prüfung wie geplant abzuhalten, wurde bewusst getroffen, da Rettungshunde-Einsätze ebenfalls unabhängig von den aktuellen Wetterbedingungen durchgeführt werden müssen.